Drupal

Ich mag Drupal sehr. Es ist eins der mächtigsten – wenn nicht vielleicht sogar das mächtigste – Open Source CMS da draußen und das größte Vorbild bei diesem Projekt. Die Community wirkt sehr lebendig und sympatisch, es ist extrem erweiterbar und macht vieles genauso, wie ich es auch machen würde. Aber manches finde ich daran auch furchtbar.

  • Schlechte Dokumentation. Die “Handbücher” auf Drupal.org wirken erstmal sehr strukturiert, sind aber bei genauerer Betrachtung nach Thema geordnete Posts von Community-Usern. Das ist insgesamt sehr lückenhaft, was schon die Theme-Entwicklung sehr anstrengend macht, weil man sich alles im Netz zusammensuchen muss. Bei WordPress läuft das z.B. viel besser. Und, was ich beinahe noch schlimmer finde als eine lückenhafte Dokumentation, ist, das die Docs teilweise veraltet sind, da sich mit Version 5 einiges geändert hat. Natürlich werden auch die alten Versionen noch eingesetzt und müssen dokumentiert sein, aber das ist einfach alles sehr chaotisch da.
  • Wozu braucht es out of the Box über 60 40 Datenbanktabellen? (1 Mag sein, das der Benutzer davon nichts mitbekommt, es auch eigentlich egal ist, das nur geringen Speicherplatz einnimmt, der heute sowieso nichts mehr kostet, aber dennoch – wieso? WordPress benötigt gerade mal zehn.
  • Wie es die lullabots schon mal in ihrer tollen Drupal-Nerdshow formulierten – das System ist nicht besonders sexy. Das neue Default-Theme Garland und die ajax-implementierung via jQuery hat sicherlich schon was daran geändert, aber es wirkt immer noch etwas dröge. Zu unrecht, wie gesagt, ich halte es für das beste Open Source CMS da draußen.

Diese Liste wird fortgesetzt, erweitert, verändert….

(1 In der aktuellen Version 5 sind es jetzt immerhin schon 20 Tabellen weniger.

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