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Es gibt bereits massenhaft CMSe, aber weil ich am liebsten immer alles selbst mache – und weil dabei sicherlich ne Menge PHP-Knowledge rumkommt – möchte ich ein eigenes CMS bauen. Es soll natürlich alles Gute der Vorbilder – Drupal, ExpressionEngine und WordPress – schamlos klauen und alles schlechte besser machen. Ich habe zwar langjährige, gewerbliche Webdesign-Erfahrung und bin einigermaßen mit PHP vertraut, bin aber kein Programmierer und dokumentiere dieses Projekt deswegen öffentlich, um von Lesern Hilfe und Tipps zu bekommen, oder auch Leute zu finden, die sich hier langfristiger einbringen wollen.

Mir ist klar, das so ein Projekt ziemlich anspruchsvoll ist und das Ziel, etwas so umfangreiches wie Drupal oder ExpressionEngine zu entwickeln, eines ist, das etwas mehr Erfahrung bedarf. Aber ich bilde mir ein, das sowas Schritt für Schritt – Modul für Modul – durchaus machbar und nebenbei erlernbar ist. Wenn ich irgendwann merke das es mich zu viel Zeit kostet, oder ich mich überschätzt habe, lasse ich es einfach bleiben. Der Weg ist das Ziel. Und bis ich nicht auf die Fresse geflogen bin, ist das Ziel auch nicht weniger, als das beste/flexibelste/schönste open source CMS zu schreiben wo gibt. Natürlich nicht alleine, ich kann sowas ja gar nicht. ; )

Im folgenden mal ein paar “Dogmen”, eine grobe Beschreibung in Stichpunkten, oder, wie es so unschön auf Neudeutsch heißt: “Goals”. Details dazu gibts bei anderer Gelegenheit.

  • Open Source. Wenn daraus jemals eine halbwegs brauchbare Software wird, soll damit jeder machen können was er will (gilt natürlich auch schon für alle Code-Schnipsel und Konzepte, die in diesem Blog auftauchen).
  • Standart-Konform. Das System soll konsequent Webstandarts nutzen.
  • PHP / MySql. Die üblichen Verdächtigen… Hauptsächlich wegen der weiten Verbreitung auf Webservern.
  • Schamlos klauen. Von den besten Lernen. Imho sind das Drupal, ExpressionEngine, WordPress.
  • Minimalismus. Das Core-System soll nur die nötigsten Funktionen für die Verwaltung einer kleinen Website haben. Es soll die Freiheiten eines Frameworks wie Rails – und die einfache Bedienbarkeit eines CMS wie WordPress bieten. Auch das Admin-Panel soll sehr schlicht sein – am besten ins aktivierte Theme integriert, wie bei Drupal. Keine bunten Buttons und solchen Schnickschnack… sowas soll sich aber in externen Modifikationen leicht einbauen lassen.
  • Modularität. Es soll leicht erweiterbar sein, um daraus auch ein System für viel komplexere Seiten zu machen.
  • Sicherheit. Das System soll möglichst sicher sein.
  • Strikte Trennung von Code und Gestaltung. Sowohl der Core, als auch Module sollen kein formatiertes HTML ausgeben – bzw, alle Formatierungen sollen in Templates, Config-files, oder Modifikations-Dateien geregelt werden.
  • Clean + straight forward. Das ganze soll möglichst minimalistisch, sauber und “schön” geschrieben sein – dieser Punkt wird, neben der Sicherheit, wohl der Lernintensivste, weil ich mit der objektorientierung in PHP erst oberflächlich vertraut bin. Bin mir auch noch nicht ganz sicher, ob objektorientierung wirklich sinnvoll für ein CMS ist. Habe den Eindruck, das es einfach sehr angesagt ist und oft nicht hinterfragt wird, ob oo für ein Projekt wirklich Vorteile bringt.

E-Mail Kontakt: hreff at web de

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